Freesoul auf der Bread and Butter

Wie ihr schon gelesen habt, waren Anett und ich vor geraumer Zeit auf der Bread and Butter in Berlin. Die Messe hat sich von der Anzahl und Rang der Aussteller in Atmosphäre und Ambiente sehr gut entwickelt. Ich spürte förmlich die Aufbruchstimmung der Branche und die Freude einzelner Aussteller darüber, dass die Bread and Butter zurück in Berlin ist. Der strahlende Sonnenschein hat die Stimmung zusätzlich aufgeheitert. Ein Label, das ich euch in dem Zusammenhang näher vorstellen will ist Freesoul. Kurz zur Geschichte, 1994 wurde Freesoul in Italien gegründet. Im Jahre 2008 übernahm die Balham Holding die Firma und ist seitdem darum bemüht, die internationale Bekanntheit der Firma voranzutreiben. Heute kann Freesoul mehr als 40 Niederlassungen weltweit vorweisen. Die Philosophie von Freesoul ist es, Jeansmode als Leidenschaft zu sehen: „bright, sensual, engaging, with a touch of retro accent that makes everything elegant and coveted.“ Luxus, Zeitlosigkeit und Glamour sind Egenschaften die schon von je her für Freesoul Jeans stehen. Auf der Bread & Butter konnten wir uns nun auch einen Überblick über die neusten Freesoul Shirts, Sweater und Jacken verschaffen, mit viel Farbe, Leichtigkeit und dem gewohnten Glam. Mit dabei sind großer Patterns bzw. Aufdrucke und sportiver Luxus. Außerdem hat Freesoul angekündigt, dass die Preise bei den neuen Kollektionen eine leichte Abflugtendenz aufweisen werden. Wir sind gespannt und werden diese auf jeden Fall an euch weitergeben!

Freesoul

Ein Modehighlight des Jahres: die Bread and Butter in Berlin

Was haben Butter und Brot mit Mode zu tun? Wer jetzt denkt, dass das der neuste Diät-Trend als Remake ehemaliger Knast-Speisepläne ist, ist auf dem Holzweg. Den Fashionistas unter euch wird sofort das Herz höher geschlagen haben. So wie mir gestern auf der Bread and Butter in Berlin. Endlich ist sie wieder zurück in Deutschland, eine der angesagtesten Modemessen der Welt „is coming home“. Die letzten Jahre musste man sich mit dem Flieger nach Barcelona begeben um die neusten Trends in der Modewelt zu bestaunen und sich über die hippsten Styles zu informieren. Die diesjährige Messe haben sich die Modemacher auch was kosten lassen, entgegen dem Spartrend vieler Modefirmen in den letzten Jahren war weniger Krise und mehr Service zu spüren. Übrigens musste man dennoch zum Flughafen, denn nachdem im letzten Jahr der City-Flughafen Tempelhof dem Flugverkehr seine Türen verriegeln musste, hat er sie für die Messe wieder geöffnet. Ganz stilecht musste man sich zur Anmeldung an einen der Check-In-Schalter begeben um sein Ticket zu erhalten. Ich war absolut begeistert! Der Schauplatz war die beste Wahl überhaupt und die Bread and Butter hat in diesem Jahr ganz neue Akzente und Massstäbe gesetzt. Das Aufgebot an Modefirmen war enorm, an einem Tag konnten wir nicht mal die Hälfte der Hangars ablaufen. Unsere Denim und Streetwear Firmen, Mustang, Levi’s, Lee, Cross Jeanswear, Freesoul, Wrangler und Herrlicher waren alle vertreten und begeisterten uns mit grandiosen Messeständen und den neuen Kollektionen für Frühjahr / Sommer 2010. Soviel soll gesagt sein, ihr werdet die neue Mode lieben: „destroyed“ (kaputte) Jeans ist das Schlüsselwort im nächsten Jahr! Röhre bzw. enge Hosen bleiben ein absolutes Must-Have. Levi’s erklärt Jeansjacken und -hemden ebenso zu einem Muss wie Karo-Hemden. Für alle großen Leute hat Mustang absolute Highlights aufgefahren. Mussten die „Großen“ unter uns doch immer auf recht dauertaugliche, teils langweilige Jeans zurückgreifen, bietet Mustang bald schon topmodische Jeans im Destroyed-Style und mit neuen Waschungen an. Und Cross mag‘s jetzt bunt! Zusätzlich zu den zerfetzten Modeflecken gibt’s noch bunte Farbe, aber seht am besten selbst: Cross auf der Bread and Butter Berlin neue Trends: destroyed, used und... farbig Jetzt heisst es Farbe bekennen! Jetzt seid Ihr gefragt, wir wollen wissen, was Euch interssiert um uns noch besser um Eure Fragen und Probleme kümmern zu können! Wollt Ihr noch mehr Infos zur Bread and Butter oder anderen Modemessen? Sollen wir Euch über mehr Trends und Styles informieren? Lasst es uns wissen, wir kümmern uns darum!

Mavi Jeans – mediteran, exotisch und innovativ

Mavi Jeans zählt zu den angesagtesten Jeansmarken rund um den Globus. Aus den Modemetropolen sind die stylischen Jeans schon lange nicht mehr wegzudenken. Ungleich vieler Jeansmarken sind jedoch die Ursprünge nicht mit dem Wilden Westen, rauen Cowboys und dem Zweck robuster Arbeitskleidung in Verbindung zu bringen. Erst 1991 wurde die Firma gegründet. Ebenfalls eher untypisch erblickte die Marke nicht in den USA sondern in der Türkei, genauer in Istanbul, das Licht der Welt. Dies gibt sofort einen Hinweis darauf, woher dessen Name stammen könnte. Wie auch die Farbe des Labels zu erkennen gibt, ist mavi das türkische Wort für Blau. Und wo befindet sich das Heimatland der Mavi-Jeans? Richtig, am Mittelmeer. Und genau dieses besondere mediterrane Lebensgefühl ist der zentrale Aspekt der Modekollektionen von Mavi: „Maviterranean is exotic and inspirational, contemporary and accesible.“ (Maviterraanean ist exotisch und inspirativ, am Puls der Zeit und bietet für jeden etwas.) Die Zusammenarbeit mit namenhaften Designern hat einen sehr hohen Stellenwert für das Unternehmen. Im neuesten Projekt wurde die „organic denim line“ mit stark mediterranen Einflüssen gemeinsam mit dem Modedesigner Rifat Ozbek kreiert. Wie schon der Name verrät ist auch der in London lebende Designer ein türkisches Original. Wenn du dir in dieser verregneten und kühlen Jahreszeit schon einen Vorgeschmack auf Sommer und mediterranes Flair holen willst, versuch es doch mal mit einer Mavi-Jeans.

Swiss Denim entwickelt eigenes Umwelt-Siegel

Die Schweizer Textilmarke TEDDY'S wurde 1974 gegründet. Die Stärke des Unternehmens liegt im Design und der Produktion hochwertiger Jeans. Die Philosophie des Unternehmens ist die Denim Kollektionen individuell, kreativ und umweltfreundlich zu gestalten. Die TEDDY'S Swiss Denim Kollektion wird mit einem eigenen Prüfsiegel ausgezeichnet. Damit kann der Käufer sicher sein, dass die Produkte mindestens den strengen Vorgaben des Ökotex Standards unterliegen. TEDDY'S Swiss Denim erfüllt damit nicht nur die gesetzlichen Bestimmungen, sondern verpflichtet sich darüber hinaus, den Umweltgedanken immer weiterzuentwickeln und seine Produkte kontinuierlich zu verbessern.

Warum Levi Strauss nicht der Erfinder der ersten Jeans ist

Levi Strauss gilt als der erste Massenproduzent von Jeans, manche Quellen bezeichnen ihn sogar als Erfinder der Jeans. Doch wie kam es dazu Jeans so herzustellen wie wir sie heute kennen? Die ursprüngliche Idee zur Herstellung der Niethosen stammt von Jacob Davis, einem Schneider aus Reno, Nevada. Er betrieb ein kleines Schneidergeschäft. Eines Tages wurde er mit einer herausfordernden Aufgabe konfrontiert. Eine Kundin war auf der Suche nach einer Hose für ihren Mann, einem Holzfäller, der aufgrund seiner Körpergröße in keine der gewöhnlichen Hosen passte. Nachdem die Kundin die Kosten von 3$ im Voraus bezahlte, machte sich Jacob ans Werk und nähte eine Hose aus einem weißen, robusten und extrem strapazierfähigen Baumwollgewebe, welches er von einem hilfsbereiten Textilwaren-Händler bezogen hatte. Der Name dieses Stoffhändlers war Levi Strauss. Nachdem Davis die Hosen genäht hatte, fiel sein Blick auf die Nieten, mit denen er die Riemen an den Satteldecken befestigte. Davis fixierte mit diesen Nieten zusätzlich alle Taschen der Hose. Schon einen Monat später verkaufte er zehn weitere Hosen. Die Nachfrage stieg weiter an, denn die genieteten Hosen galten als robuster und widerstandsfähiger als jede andere Beinbekleidung. Die neue genietete Jeans war erfolgversprechend, doch die 68$, die damals eine Patentanmeldung kostete, waren für Davis unbezahlbar. Not macht bekanntlich erfinderisch und so verfasste er am 5. Juli 1872 einen Brief an Levi Strauss und erklärte darin, dass die Hosen so begehrt wären, dass er mit der Produktion nicht hinterher käme. Seine Nachbarn wären schon neidisch auf seinen Erfolg und ohne Patent würde schon bald jeder Schneider in Reno genietete Hosen herstellen. Er bot Strauss die Hälfte des Gewinns an und sendete noch zwei Hosen mit. Levi Strauss antwortete schnell und positiv. Schon im Mai 1873 wurde der Patentanmeldung eingewilligt und die genietete Hose ging in Produktion. Wie so oft in der Geschichte erhielt nicht der eigentliche Erfinder sondern ein findiger Geschäftsmann Ruhm und Ehre. Jacob Davis

Levi’s® Geheimnisse

Levi Strauss produzierte 1853 die erste Jeans in Serie. Sein erfolgreichstes Modell ist bis heute die 501. Die „5“ steht für die Anzahl der Taschen, die Zahl „01“ für die erste Modellreihe. Die älteste Jeans der Welt war ebenfalls eine Levi’s® Jeans und wurde in einer Goldmine in Nevada gefunden. Levi’s® bezahlte 46532 Dollar für den Rückkauf der 126 Jahre alten Beinkleider.